Wissenswertes aus der Praxis

Auf dieser Seite haben wir einige Tipps und Hintergrundinformationen für Sie zusammengestellt, z. B. zum Thema Brennstoffverbrauch und Korrosion.

Tipp 1: Optimal Heizen mit sauberen Kesseln

Bereits wenige Millimeter Ablagerungen im Heizkessel steigern den Verbrauch von Brennstoff um 8–13 %. Werfen Sie einen Blick in Ihren Heizkessel! Prüfen Sie die Ablagerungen – und lesen Sie an der Tabelle ab, wie viel Prozent an Heizöl Sie sparen können.

Unsere Empfehlung: Sotin Heizkesselreiniger

Reinigt Heizkessel schnell, gründlich und schont die Umwelt.

1. Schritt: Brenner abschalten und Heizraum öffnen.

2. Schritt: Die verschmutzten Kesselinnenflächen mit Sotin Heizkesselreiniger satt einsprühen und kurz wirken lassen. Dann den Heizkessel gut durchheizen. Danach sind auch stärkste Ruß- und Sulfatbeläge beseitigt. Die Kesseloberfläche ist stahlblank und kann die Wärme wieder optimal übertragen.

3. Schritt: Nach dem Abkühlen Heizraum wieder öffnen und am Kesselboden liegende Rückstände mit dem Rußsauger (z. B. Sotin NT2) absaugen. Fertig.

Tipp 2: Korrosionstest für Heizungen

Der Heizungswassertest – in nur 3 Minuten zu einer sicheren Diagnose

Füllen Sie ein transparentes Gefäß aus einem beliebigen Heizkörper innerhalb des Heizungssystems.

Hintergrundinfo zum Thema Korrosion

Unter Korrosion versteht man die Zersetzung der Metalle und Legierungen durch chemische und elektrochemische Vorgänge.

Der chemische Angriff ist vor allem auf den Luftsauerstoff im Wasser zurückzuführen; aber auch das Kohlendioxyd und besonders in Industriegegenden das Schwefeldioxyd und die Schwefelsäure in der Luft wirken stark korrodierend. Je glatter die Oberfläche ist, desto geringer ist der chemische Angriff.

Der elektrochemische Angriff wird durch die Bildung galvanischer Elemente verursacht. Kommen zwei Metalle mit verschiedenem elektrischen Potential miteinander leitend in Berührung (Zinkregenrinne am Kupferdach; Eisennieten am Aluminium), so wird das unedlere Metall sich auflösen. Diese Erscheinung kann auch im Heizungssystem vorkommen, wenn verschiedene Metalle vorliegen.

Tipp 3: pH-Wert und Wasserhärte

Der pH-Wert gibt an, ob sich eine wässrige Lösung (z. B. Reiniger) oder Wasser sauer, alkalisch oder neutral verhält. Der pH-Wert wird von 0-14 angegeben. pH-Wert 7 ist neutral.

Härte des Wassers

Die im Wasser hauptsächlich gelösten vorhandenen Calcium- und Magnesiumbestandteile sind verantwortlich für die Gesamthärte des Wassers. Diese Anteile zersetzen sich beim Erwärmen des Wassers und bilden den gefürchteten „Wasserstein”. Als Maßeinheit für die Härte des Wassers gilt der deutsche Härtegrad, kurz °dH. Ein °dH entspricht 10 mg Härtebildner/1 Ltr. Wasser.

Wasserhärte in °dH und Bezeichnung des Wassers

Wasserhärte 0–4: sehr weich
Wasserhärte 4–8: weich
Wasserhärte 8–20: hart
Wasserhärte über 20: sehr hart