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Verbraucherinformationen
von A bis Z
Wichtige Fachbegriffe aus dem Chemie- und
Reinigungsmittelbereich
A B
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G H I K
L M N O
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| A |
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| B |
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Bakterien
Einzellige, pflanzenähnliche Lebewesen. Verschiedene Formen:
Kokken: kugelförmig, Staphylokokken: traubenförmig,
Streptokokken: perlschnurartig, Bazillen: stäbchenförmig,
Spirillen: schraubenförmig gewunden |
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BSB Wert
Biochemischer Sauerstoffbedarf. Maßzahl für den Gehalt
organischer unter Sauerstoffverbrauch biologisch abbaubarer
Substanzen im Abwasser. |
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| C |
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Cetanzahl
siehe Zetanzahl |
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CSB
Chemischer Sauerstoffbedarf. Maßzahl zur Erfassung
organischer Schmutzstoffe. |
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| D |
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Desinfektionswirkstoffe
Desinfektionswirkstoffe sind chemisch definierte Substanzen
oder Substanzengemische, die Mikroorganismen - also Bakterien
und Pilze - abtöten und Viren irreversibel inaktivieren.
Wichtige Wirkstoffgruppen: Schwermetalle, Peroxide, Halogene,
Alkohole, Aldehyde, Phenole, oberflächenaktive Verbindungen. |
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Detergentien
Bezeichnung für die in Wasch- und Reinigungsmitteln
enthaltenen Tenside. |
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Dichte
Physikalische Größe. Masse in Gramm von einem
Kubikzentimeter eines Stoffes. |
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Dispersion
Feinste Verteilung eines Stoffes in einem anderen in der Art,
dass seine Teilchen in einem anderen schweben. |
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| E |
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Emulgator
Mittel, das die Bildung einer Emulsion erleichtert. |
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Emulsion
Produkt, mit dem selbstglänzende Filme auf Hartböden erzeugt
werden. Emulsionsfilme schützen den Bodenbelag, verbessern
das Aussehen und erleichtern die Unterhaltsreinigung. Man
unterscheidet Emulsionen mit stärkerer Wachsbasis (leichter
polierbar) und höherem Kunststoffanteil (größere
Strapazierfähigkeit). |
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Entkalker
Spezialprodukt zur Entfernung von Kalkablagerungen in
Leitungen, Maschinen, Geräten und auf Oberflächen, z.B. Sotin
212. |
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Entschäumer Hilfsmittel,
um vor allem beim Aufschäumen von Shampoo-Rückständen und
bei Autowaschstraßen, Reinigungsstraßen usw. Schaumbildung
zu reduzieren. |
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| F |
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Fungizide
Mittel, die Pilze abtöten. |
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| G |
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Gefahrenklasse
Von den Berufsgenossenschaften erstellte Einteilung in die
Gefährlichkeit von Stoffen. |
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Gesamthärte
Wasser
Die gelösten Calzium- und Magnesiumsalze bilden die
Wasserhärte. Die Wasserhärte ist die Ursache für
Kalkschleier und Kalkablagerungen.
Die Wasserhärte wird wie folgt eingeteilt: (In "Grad
deutscher Härte")
0° bis 4°dH sehr weich
4° bis 8°dH weich
8° bis 12°dH mittelhart
12° bis 18°dH ziemlich hart
18° bis 30°dH hart
30°dH und darüber sehr hart |
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| H |
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Hilfsstoffe
Sammelbegriff für eine Vielzahl von Inhaltsstoffen zur
Verbesserung der Verarbeitbarkeit oder der Abfüllbarkeit von
Produkten |
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| I |
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Inhibitoren
Hemmstoffe, die chemische Vorgänge einschränken bzw.
entgegenwirken. Bei Reinigungsmitteln sollen z.B.
Korrosionserscheinungen an Metallen verhindert werden. |
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Ionen
Elektrisch geladene Teilchen, die aus neutralen Atomen
oder Molekülen durch Ablagerung oder Abgabe von Elektronen
entstehen. |
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Ionogenität
Ladung einer chemischen Verbindung. Wichtig bei Tensiden. Bei
der Anwendung von Produkten ist darauf zu achten, dass
kationenaktive und anionenaktive Produkte nicht gleichzeitig
eingesetzt werden. |
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| K |
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Kalkablagerungen
Hartes Wasser enthält gelöste Kalksalze, die Ursache für
Kalkschleier und verstopfte Rohre sind. Kalkrückstände
können mit säurehaltigen Produkten entfernt werden. |
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Katiogenität
Ladung einer chemischen Verbindung. Wichtig bei Tensiden
(siehe Ionogenität) |
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Kohlendioxyd
(CO2)
unbrennbares, farb- und geruchloses Gas. |
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Komplexbildner
Zusatzstoffe zur Wasserenthärtung (z.B. Sotin
213). |
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Konservierung
Haltbarmachung von organischen Stoffen (z.B. Lebensmittel), um
eine Veränderung oder Zersetzung durch Mikroorganismen
hinauszuzögern oder zu verhindern. |
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Konzentrat
Hochprozentige Lösung. Aktueller Trend in der
Produktentwicklung, um Lagerraum, Frachtkosten,
Verpackungskosten und Anwendungsgewicht - unter gleichzeitiger
Schonung der Umwelt - zu reduzieren. |
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| L |
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Lackmus
aus einer Flechtenart (der Lackmusflechte) gewonnener blauer
Farbstoff, der als chemischer Indikator verwendbar ist
(reagiert in Säuren rot, in Laugen blau). |
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Lanolin
Tierisches Wachs, das vor allem in Handgeschirrspülmitteln
und Handreinigungsprodukten als pflegende Substanz enthalten
ist. |
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Laugen
alkalische, wässrige Lösungen. |
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Lösungsmittel
Organische Flüssigkeiten, die flüssige und feste Stoffe
lösen können, ohne dabei sich selbst und den gelösten Stoff
chemisch zu verändern. |
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| M |
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MAK-Wert
Maximale-Arbeitsplatz-Konzentration. Als MAK-Wert bezeichnet
man die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes
als Gas, Dampf oder Schwebstoff (z.B. Stäube in der Luft am
Arbeitsplatz, die nach dem gegenwärtigen Stand der Kenntnis
auch bei wiederholter und langfristiger, in der Regel
8-stündiger Einwirkung, jedoch bei Einhaltung einer
durchschnittlichen Wochenarbeitszeit bis zu 45 Stunden im
allgemeinen die Gesundheit der Beschäftigten nicht
beeinträchtigt und diese nicht unangemessen belästigt
(Definition der Senatskommission zur Prüfung
gesundheitsschädlicher Stoffe der Deutschen
Forschungsgemeinschaft). |
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| N |
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Netzmittel
Grenzflächenaktive Stoffe (Tenside), die die
Oberflächenspannung des Wassers herabsetzen. |
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Neutralreiniger
Reinigungsmittel mit einem pH-Wert zwischen 6,5 - 7,5. |
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| O |
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Oberflächenspannung
Die durch das Verhalten der Wassermoleküle verursachte
Oberflächenspannung verhindert eine gute Benetzung des zu
reinigenden Materials. Das Wasser kann auf Grund seiner
Oberflächenspannung nicht in kleine Hohlräume eindringen.
Das Wasser kann auch nicht unter Schmutzteilchen dringen und
diese vom Material abheben. Die genannten Probleme werden
durch die Zugabe von Tensiden herabgesetzt. |
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Oel
Flüssige, brennbare, in Wasser unlösliche, in organischen
Lösemitteln lösliche, chemische Verbindung. |
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| P |
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Pflegemittel
Überbegriff für unterschiedliche Produkte, die im Gegensatz
zum Reinigen oder Desinfizieren pflegende Aufgaben haben.
Beispiele: Wischpflegemittel, Möbelpflegemittel, Wischwachse,
Edelstahlpfleger u.a. |
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Phosphate
Salze der Phosphorsäure, wichtiger Rohstoff für Wasch- und
Reinigungsmittel, dienen zur Wasserenthärtung und zur
Schmutztragung. |
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pH-Wert
Der pH-Wert gibt an, ob eine Lösung sauer, neutral oder
alkalisch reagiert. Der pH-Wert wird mit einer Zahl zwischen 0
und 14 ausgedrückt:
pH 0 bis pH 7 ist sauer
pH 7 ist neutral
pH 7 bis pH 14 ist alkalisch |
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| S |
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Salzsäure
Wässrige Lösung von Chlorwasserstoffgas. Inhaltsstoff
einiger Sanitärreiniger. Salzsäure greift verchromte
Gegenstände an. |
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Sanitärreiniger
Spezialprodukte zur Entfernung von Wasserstein,
Rostablagerungen, Kalkrückständen, Urinstein und
Zementschleier auf Fliesen, Kacheln, Steingut, Glas usw.
Sanitärreiniger sind säurehaltige Produkte mit waschaktiven
Substanzen. |
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Säuren
Verbindungen von einem positiv geladenen Hydroniumion (wird
gebildet aus Wasserstoff-Ion und Wassermoleküle und einem
negativ geladenen Säurerestion). Viele Säuren wirken ätzend
oder sind giftig. Säuren haben einen pH-Wert unter 7,0. Sie
färben blauen Lackmus rot. Man unterscheidet zwischen
anorganischen und organischen Säuren. |
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Schwefeldioxyd
(SO2)
entsteht bei der Verbrennung von Schwefel. |
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Seife
Seifen gehören zu der Gruppe der Tenside. Sie werden durch
Kochen von Fetten mit Alkali hergestellt. Eingesetzt werden
Seifen in Wasch-, Reinigungs- und Handreinigungs-Produkten. Im
Gegensatz zu synthetischen Produkten (Syndeds) sind Seifen
rückfettend. |
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Silikate
Wasch- und Reinigungsmittel-Inhaltsstoff. Bekanntestes Silikat
ist das Natrium-Silikat (Wasserglas). Silikate werden als
Füllstoffe bzw. zur optimaleren Produktanwendung eingesetzt. |
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Soda
Bezeichnung für Natrium-Carbonat. Als Alkali in zahlreichen
Reinigungsprodukten enthalten. |
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| T |
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Tenside
Grenzflächenaktive Stoffe, die die Oberflächenspannung des
Wassers herabsetzen - siehe Oberflächenspannung. |
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Toxisch
giftig, auf einer Vergiftung beruhend. |
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| U |
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Umweltbundesamt
In Berlin ansässige Behörde, bei der u.a. Wasch- und
Reinigungsmittelrezepturen hinterlegt werden müssen. |
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Umweltverträglichkeit
Wichtiges Kriterium für die Entwicklung und Anwendung von
Hygiene-Produkten. Moderne Produkte sollten biologisch voll
abbaubar sein und Umweltgefahren bei Herstellung, Transport
und Anwendung minimieren. |
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| W |
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WAS
Waschaktive Substanzen. z.B. Seifen, Tenside und Syndeds |
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| Z |
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Zetanzahl
kennzeichnet die Zündwilligkeit des Dieselkraftstoffes |
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(c) Sotin Chemische
und technische Produkte GmbH & Co.KG
Industriestraße 6 · D-55543 Bad Kreuznach · info@sotin.de
Stand:
22.03.2006
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